Projektmethode/Beratung und Entscheidung: Unterschied zwischen den Versionen

 

Beratung und Entscheidung[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ersten Schritt, der Themenfindung, habt ihr viele Ideen gesammeltging es ums Ideensammeln. Jetzt ist es Zeit herauszufinden, was euer welches das „Lieblingsprojekt“ ist, was ihr wirklich umsetzen wollt. Das ist nicht immer einfach. das wirklich umgesetzt werden soll. Aber: Je mehr Leute ihr in der Runde seidsind, desto mehr Wünsche und Vorstellungen müsst ihr müssen unter einen Hut bringen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu einer Entscheidung für ein Projekt oder Vorhaben zu kommen: gebracht werden.

Wenn sich alle einig sind, vielleicht weil ähnliche Vorstellungen für das Projekt bereits in den Köpfen stecken, ist das ein Konsens. Ein Konsens hat den Vorteil, dass sich keiner übergangen fühlt und im besten Fall alle an einem Strang ziehen, weil sich alle mit dem gemeinsamen Vorhaben identifizieren können. Gut, wenn ihr einen Konsens erzielen könnt, aber leider ist das oft nicht ganz so einfach – unterschiedliche Menschen haben eben unterschiedliche Interessen und Meinungen.

Die andere Möglichkeit, sich als Runde für ein Vorhaben zu entscheiden, ist eine Mehrheitsentscheidung. Das ist ein uraltes und bewährtes demokratisches Mittel, wobei es aber immer eine überstimmte Minderheit gibt. Eine solche Mehrheitsentscheidung kann zu einem Problem werden, wenn sich Mitglieder der Runde übergangen fühlen und deswegen euer das Vorhaben nicht mehr unterstützen oder gar blockieren.

Es ist also in jedem Fall wichtig, vor einer Entscheidung – gleich, ob als Konsens oder als Mehrheitsentscheidung – in der Gruppe so ausführlich wie nötig alle Ideen durchzudiskutieren und bei einer Mehrheitsentscheidung sicher zu gehensicherzugehen, dass die überstimmte Minderheit die Entscheidung hinreichend mitträgt. Jeder muss die Gelegenheit haben, sich Gedanken zu machen und sich zu überlegen, was sein „Lieblingsprojekt“ ist, warum das so ist und wie wichtig es für sie oder ihn ist, dass genau dieses Projekt durchgeführt wird. Dieser Prozess kann langwierig und anstrengend sein. Man kann auch eine Projektidee so anpassen, dass sich doch noch alle damit anfreunden können. Dabei kann es aber allzu leicht passieren, dass wichtige Identifizierungspunkte verloren gehen und keiner mehr so richtig hinter dem Projekt steht.

Wichtig in dieser Phase ist, alle möglichen Bedenken und Fragen genau jetzt anzusprechen und zu klären. Sonst kann es passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Diskussion erneut losgeht. So vermeidet ihrEs wird also dadurch vermieden, dass ihr etwa man während der Planung oder Durchführung eures des Vorhabens in die Entscheidungsphase zurückgeworfen werdetwird. Das würde euch am das Fortkommen hindern und könnte euch den Spaß an der Sache gründlich verderben. In der Entscheidungsphase ist oftmals Kompromissbereitschaft gefragt, da es, wie bereits angedeutet, in Gruppen immer Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Wünschen gibt. Wenn ihr .

Wenn es zu viele gute Projektideen und viel Zeit habtgibt, könnt ihr kann eine Projektrangfolge erstellen und erstellt werden, um die einzelnen Projekte nacheinander mit allen gemeinsam zu realisieren. Ihr müsst euch „nur“ dafür entscheiden, welches Projekt wann „dran“ ist. Unter Umständen könnt ihr euch auch in Kleingruppen aufteilen und die Projekte parallel durchführen. Das wäre eine pragmatische Alternative, wenn zum Beispiel absehbar wäre, dass ihr nur eine begrenzte Zeit für die Durchführung hättet (wie im Sommerlager) und ihr euch nicht auf ein gemeinsames Projekt einigen könnt. Ferner könnt ihr eine Projektidee so anpassen, dass sich doch noch alle damit anfreunden können. Beachtet hierbei, dass die Idee nicht total verwässert wird! Dadurch kann es allzu leicht passieren, dass wichtige Identifizierungspunkte verloren gehen und keiner mehr so richtig hinter dem – gegebenenfalls neu gewonnenen – Projekt stehtUnter Umständen können die Projekte auch parallel in Kleingruppen bearbeitet werden, z. B. wenn es nicht allzu viel Vorlaufzeit gibt.

Die in dieser Phase notwendigen Diskussionen können zäh sein und vielleicht länger dauern als erwartet. Deswegen ist es wichtig, dass ihr nicht immer mit allen zusammensitzt und euch die Köpfe heiß redetalle zusammensitzen, sondern für Abwechslung sorgtgesorgt wird. Oft ist es hilfreich, sich zwischendurch in Kleingruppen zusammenzutun, ebenso ist die methodische Abwechslung sinnvoll. Generell ist oft häufig eine Gesprächsleitung zweckmäßig, die unter anderem darauf achtet, dass jede*r zu Wort kommt und alle ausreden können und jeder zu Wort kommt. Diese Rolle kann eure Leiterin oder euer Leiter übernehmen, oder etwa ein Mitglied eurer Runde. Wenn ihr euch für ein Projekt entschieden habt, ist es durchaus sinnvoll diese Entscheidung schriftlich festzuhalten. So könnt ihr euch .

Die Entscheidung für ein Projekt kann schriftlich festgehalten werden. So kann man in den folgenden Projektphasen immer wieder vergewissern, für was ihr euch nachschauen, wofür man sich genau entschieden habthat. Außerdem ist eine Projektentscheidung auf jeden Fall ein Grund, sich zu freuen und zu feiern!


Weiter zum nächsten Schritt in der Projektmethode: Planung und Durchführung.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Methoden zur Entscheidungsfindung

  1. Bundesleitung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Bundesarbeitskreis Roverstufe, rover.aktiv, Georgsverlag, Neuss, 2010, ISBN: 3-927349-87-9 und 978-3-927349-87-2, S.10,11
==Beratung und Entscheidung<ref><span style="color: rgb(51, 51, 51)">Bundesleitung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Bundesarbeitskreis Roverstufe, rover.aktiv, Georgsverlag, Neuss, 2010, ISBN: 3-927349-87-9 und 978-3-927349-87-2, S.10,11</span></ref>==
Im ersten Schritt, der [[Projektmethode/Themenfindung|Themenfindung]], habt ihr viele Ideen gesammeltging es ums Ideensammeln. Jetzt ist es Zeit herauszufinden, was euerwelches das „Lieblingsprojekt“ ist, was ihr das wirklich umsetzen wollt. Das ist nicht immer einfach. Je mehr Leute ihr in der Runde seidumgesetzt werden soll. Aber: Je mehr Leute in der Runde sind, desto mehr Wünsche und Vorstellungen müsst ihr müssen unter einen Hut bringen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu einer Entscheidung für ein Projekt oder Vorhaben zu kommen: gebracht werden. 



Wenn sich alle einig sind, vielleicht weil ähnliche Vorstellungen für das Projekt bereits in den Köpfen stecken, ist das ein Konsens. Ein Konsens hat den Vorteil, dass sich keiner übergangen fühlt und im besten Fall alle an einem Strang ziehen, weil sich alle mit dem gemeinsamen Vorhaben identifizieren können. Gut, wenn ihr einen Konsens erzielen könnt, aber leider ist das oft nicht ganz so einfach –  unterschiedliche Menschen haben eben unterschiedliche Interessen und Meinungen.








Die andere Möglichkeit, sich als Runde für ein Vorhaben zu entscheiden, ist eine Mehrheitsentscheidung. Das ist ein uraltes und bewährtes demokratisches Mittel, wobei es aber immer eine überstimmte Minderheit gibt. Eine solche Mehrheitsentscheidung kann zu einem Problem werden, wenn sich Mitglieder der Runde übergangen fühlen und deswegen euerdas Vorhaben nicht mehr unterstützen oder gar blockieren.


Es ist also in jedem Fall wichtig, vor einer Entscheidung – gleich, ob als Konsens oder als Mehrheitsentscheidung – in der Gruppe so ausführlich wie nötig alle Ideen durchzudiskutieren und bei einer Mehrheitsentscheidung sicher zu gehensicherzugehen, dass die überstimmte Minderheit die Entscheidung hinreichend mitträgt. Jeder muss die Gelegenheit haben, sich Gedanken zu machen und sich zu überlegen, was sein „Lieblingsprojekt“ ist, warum das so ist und wie wichtig es für sie oder ihn ist, dass genau dieses Projekt durchgeführt wird. Dieser Prozess kann langwierig und anstrengend sein. Man kann auch eine Projektidee so anpassen, dass sich doch noch alle damit anfreunden können. Dabei kann es aber allzu leicht passieren, dass wichtige Identifizierungspunkte verloren gehen und keiner mehr so richtig hinter dem Projekt steht.



Wichtig in dieser Phase ist, alle möglichen Bedenken und Fragen genau jetzt anzusprechen und zu klären. Sonst kann es passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Diskussion erneut losgeht. So vermeidet ihr, dass ihr etwa Es wird also dadurch vermieden, dass man während der Planung oder Durchführung euresdes Vorhabens in die Entscheidungsphase zurückgeworfen werdetwird. Das würde euch am das Fortkommen hindern und könnte euch den Spaß an der Sache gründlich verderben. In der Entscheidungsphase ist oftmals Kompromissbereitschaft gefragt, da es, wie bereits angedeutet, in Gruppen immer Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Wünschen gibt. Wenn ihr. 


Wenn es zu viele gute Projektideen und viel Zeit habt, könnt ihr eine Projektrangfolge erstellen und gibt, kann eine Projektrangfolge erstellt werden, um die einzelnen Projekte nacheinander mit allen gemeinsam zu realisieren. Ihr müsst euch „nur“ dafür entscheiden, welches Projekt wann „dran“ ist. Unter Umständen könnt ihr euch auch in Kleingruppen aufteilen und die Projekte parallel durchführen. Das wäre eine pragmatische Alternative, wenn zum Beispiel absehbar wäre, dass ihr nur eine begrenzte Zeit für die Durchführung hättet (wie im Sommerlager) und ihr euch nicht auf ein gemeinsames Projekt einigen könnt. Ferner könnt ihr eine Projektidee so anpassen, dass sich doch noch alle damit anfreunden können. Beachtet hierbei, dass die Idee nicht total verwässert wird! Dadurch kann es allzu leicht passieren, dass wichtige Identifizierungspunkte verloren gehen und keiner mehr so richtig hinter dem – gegebenenfalls neu gewonnenen – Projekt steht.



Unter Umständen können die Projekte auch parallel in Kleingruppen bearbeitet werden, z. B. wenn es nicht allzu viel Vorlaufzeit gibt. 



Die in dieser Phase notwendigen Diskussionen können zäh sein und vielleicht länger dauern als erwartet. Deswegen ist es wichtig, dass ihr nicht immer mit allen zusammensitzt und euch die Köpfe heiß redet, sondern für Abwechslung sorgtalle zusammensitzen, sondern für Abwechslung gesorgt wird. Oft ist es hilfreich, sich zwischendurch in Kleingruppen zusammenzutun, ebenso ist die methodische Abwechslung sinnvoll. Generell ist ofthäufig eine Gesprächsleitung zweckmäßig, die unter anderem darauf achtet, dass alle ausreden können und jeder jede*r zu Wort kommt. Diese Rolle kann eure Leiterin oder euer Leiter übernehmen, oder etwa ein Mitglied eurer Runde. Wenn ihr euch für ein Projekt entschieden habt, ist es durchaus sinnvoll diese Entscheidung schriftlich festzuhalten. So könnt ihr euch  und alle ausreden können. 


Die Entscheidung für ein Projekt kann schriftlich festgehalten werden. So kann man in den folgenden Projektphasen immer wieder vergewissern, für was ihr euch genau entschieden habtnachschauen, wofür man sich genau entschieden hat. Außerdem ist eine Projektentscheidung auf jeden Fall ein Grund, sich zu freuen und zu feiern!






<span class="ve-pasteProtect" style="color: rgb(51, 51, 51)" data-ve-attributes="{&quot;style&quot;:&quot;color: rgb(51, 51, 51)&quot;}">Weiter zum nächsten Schritt in der Projektmethode: <span class="ve-pasteProtect">[[Projektmethode/Planung und Durchführung|Planung und Durchführung]].</span></span> 



== Siehe auch ==

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<references />
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==Beratung und Entscheidung<ref><span style="color: rgb(51, 51, 51)">Bundesleitung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Bundesarbeitskreis Roverstufe, rover.aktiv, Georgsverlag, Neuss, 2010, ISBN: 3-927349-87-9 und 978-3-927349-87-2, S.10,11</span></ref>==
 
==Beratung und Entscheidung<ref><span style="color: rgb(51, 51, 51)">Bundesleitung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Bundesarbeitskreis Roverstufe, rover.aktiv, Georgsverlag, Neuss, 2010, ISBN: 3-927349-87-9 und 978-3-927349-87-2, S.10,11</span></ref>==
Im ersten Schritt, der [[Projektmethode/Themenfindung|Themenfindung]], habt ihr viele Ideen gesammelt. Jetzt ist es Zeit herauszufinden, was euer „Lieblingsprojekt“ ist, was ihr wirklich umsetzen wollt. Das ist nicht immer einfach. Je mehr Leute ihr in der Runde seid, desto mehr Wünsche und Vorstellungen müsst ihr unter einen Hut bringen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu einer Entscheidung für ein Projekt oder Vorhaben zu kommen: Wenn sich alle einig sind, vielleicht weil ähnliche Vorstellungen für das Projekt bereits in den Köpfen stecken, ist das ein Konsens. Ein Konsens hat den Vorteil, dass sich keiner übergangen fühlt und im besten Fall alle an einem Strang ziehen, weil sich alle mit dem gemeinsamen Vorhaben identifizieren können. Gut, wenn ihr einen Konsens erzielen könnt, aber leider ist das oft nicht ganz so einfach –  unterschiedliche Menschen haben eben unterschiedliche Interessen und Meinungen.
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Im ersten Schritt, der [[Projektmethode/Themenfindung|Themenfindung]], ging es ums Ideensammeln. Jetzt ist es Zeit herauszufinden, welches das „Lieblingsprojekt“ ist, das wirklich umgesetzt werden soll. Aber: Je mehr Leute in der Runde sind, desto mehr Wünsche und Vorstellungen müssen unter einen Hut gebracht werden.  
  
Die andere Möglichkeit, sich als Runde für ein Vorhaben zu entscheiden, ist eine Mehrheitsentscheidung. Das ist ein uraltes und bewährtes demokratisches Mittel, wobei es aber immer eine überstimmte Minderheit gibt. Eine solche Mehrheitsentscheidung kann zu einem Problem werden, wenn sich Mitglieder der Runde übergangen fühlen und deswegen euer Vorhaben nicht mehr unterstützen oder blockieren.
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Wenn sich alle einig sind, vielleicht weil ähnliche Vorstellungen für das Projekt bereits in den Köpfen stecken, ist das ein Konsens. Ein Konsens hat den Vorteil, dass sich keiner übergangen fühlt und im besten Fall alle an einem Strang ziehen, weil sich alle mit dem gemeinsamen Vorhaben identifizieren können.  
  
Es ist also in jedem Fall wichtig, vor einer Entscheidung – gleich, ob als Konsens oder als Mehrheitsentscheidung – in der Gruppe so ausführlich wie nötig alle Ideen durchzudiskutieren und bei einer Mehrheitsentscheidung sicher zu gehen, dass die überstimmte Minderheit die Entscheidung hinreichend mitträgt. Jeder muss die Gelegenheit haben, sich Gedanken zu machen und sich zu überlegen, was sein „Lieblingsprojekt“ ist, warum das so ist und wie wichtig es für sie oder ihn ist, dass genau dieses Projekt durchgeführt wird. Dieser Prozess kann langwierig und anstrengend sein. Wichtig in dieser Phase ist, alle möglichen Bedenken und Fragen genau jetzt anzusprechen und zu klären. Sonst kann es passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Diskussion erneut losgeht. So vermeidet ihr, dass ihr etwa während der Planung oder Durchführung eures Vorhabens in die Entscheidungsphase zurückgeworfen werdet. Das würde euch am Fortkommen hindern und könnte euch den Spaß an der Sache gründlich verderben. In der Entscheidungsphase ist oftmals Kompromissbereitschaft gefragt, da es, wie bereits angedeutet, in Gruppen immer Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Wünschen gibt. Wenn ihr zu viele gute Projektideen und viel Zeit habt, könnt ihr eine Projektrangfolge erstellen und die einzelnen Projekte nacheinander mit allen gemeinsam realisieren. Ihr müsst euch „nur“ dafür entscheiden, welches Projekt wann „dran“ ist. Unter Umständen könnt ihr euch auch in Kleingruppen aufteilen und die Projekte parallel durchführen. Das wäre eine pragmatische Alternative, wenn zum Beispiel absehbar wäre, dass ihr nur eine begrenzte Zeit für die Durchführung hättet (wie im Sommerlager) und ihr euch nicht auf ein gemeinsames Projekt einigen könnt. Ferner könnt ihr eine Projektidee so anpassen, dass sich doch noch alle damit anfreunden können. Beachtet hierbei, dass die Idee nicht total verwässert wird! Dadurch kann es allzu leicht passieren, dass wichtige Identifizierungspunkte verloren gehen und keiner mehr so richtig hinter dem – gegebenenfalls neu gewonnenen – Projekt steht.
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Die andere Möglichkeit, sich als Runde für ein Vorhaben zu entscheiden, ist eine Mehrheitsentscheidung. Das ist ein uraltes und bewährtes demokratisches Mittel, wobei es aber immer eine überstimmte Minderheit gibt. Eine solche Mehrheitsentscheidung kann zu einem Problem werden, wenn sich Mitglieder der Runde übergangen fühlen und deswegen das Vorhaben nicht mehr unterstützen oder gar blockieren.
  
Die in dieser Phase notwendigen Diskussionen können zäh sein und vielleicht länger dauern als erwartet. Deswegen ist es wichtig, dass ihr nicht immer mit allen zusammensitzt und euch die Köpfe heiß redet, sondern für Abwechslung sorgt. Oft ist es hilfreich, sich zwischendurch in Kleingruppen zusammenzutun, ebenso ist die methodische Abwechslung sinnvoll. Generell ist oft eine Gesprächsleitung zweckmäßig, die unter anderem darauf achtet, dass alle ausreden können und jeder zu Wort kommt. Diese Rolle kann eure Leiterin oder euer Leiter übernehmen, oder etwa ein Mitglied eurer Runde. Wenn ihr euch für ein Projekt entschieden habt, ist es durchaus sinnvoll diese Entscheidung schriftlich festzuhalten. So könnt ihr euch in den folgenden Projektphasen immer wieder vergewissern, für was ihr euch genau entschieden habt. Außerdem ist eine Projektentscheidung auf jeden Fall ein Grund, sich zu freuen und zu feiern!
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Es ist also in jedem Fall wichtig, vor einer Entscheidung – ob als Konsens oder als Mehrheitsentscheidung – in der Gruppe so ausführlich wie nötig alle Ideen durchzudiskutieren und bei einer Mehrheitsentscheidung sicherzugehen, dass die überstimmte Minderheit die Entscheidung hinreichend mitträgt. Man kann auch eine Projektidee so anpassen, dass sich doch noch alle damit anfreunden können. Dabei kann es aber allzu leicht passieren, dass wichtige Identifizierungspunkte verloren gehen und keiner mehr so richtig hinter dem Projekt steht.
  
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Wichtig in dieser Phase ist, alle möglichen Bedenken und Fragen genau jetzt anzusprechen und zu klären. Sonst kann es passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Diskussion erneut losgeht. Es wird also dadurch vermieden, dass man während der Planung oder Durchführung des Vorhabens in die Entscheidungsphase zurückgeworfen wird. Das würde das Fortkommen hindern und könnte den Spaß an der Sache gründlich verderben. In der Entscheidungsphase ist oftmals Kompromissbereitschaft gefragt.
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Die in dieser Phase notwendigen Diskussionen können zäh sein und vielleicht länger dauern als erwartet. Deswegen ist es wichtig, dass nicht immer alle zusammensitzen, sondern für Abwechslung gesorgt wird. Oft ist es hilfreich, sich zwischendurch in Kleingruppen zusammenzutun, ebenso ist die methodische Abwechslung sinnvoll. Generell ist häufig eine Gesprächsleitung zweckmäßig, die unter anderem darauf achtet, dass jede*r zu Wort kommt und alle ausreden können.
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Die Entscheidung für ein Projekt kann schriftlich festgehalten werden. So kann man in den folgenden Projektphasen immer wieder nachschauen, wofür man sich genau entschieden hat. Außerdem ist eine Projektentscheidung auf jeden Fall ein Grund, sich zu freuen und zu feiern!
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== Siehe auch ==
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